Branche

Webseite für den Landhandel

Ihre Kunden suchen selten die Branche. Sie suchen Ihren Namen — oder den Landhandel in ihrer Nähe. Was bei Google oben steht, bekommt den Anruf. Ich baue nicht nur die Webseite, sondern auch die Webanwendung dahinter: Annahmezeiten und Notierungen, die aus Ihrer Warenwirtschaft kommen statt aus einem Textfeld.

Kurz gesagt

  • Ihre Kunden suchen Sie namentlich. Was sie dann finden, entscheidet — die Empfehlung hat ja schon stattgefunden.
  • Annahmezeiten in der Ernte, Standorte mit Lkw-Zufahrt, Ansprechpartner mit Durchwahl. Das wird nachgeschlagen, nicht Ihr Leitbild.
  • Webseite und Webanwendung aus einer Hand. Ich programmiere seit Jahren die internen Anwendungen eines Agrarhandels — Sie müssen mir nicht erklären, was ein Kontrakt ist.

Danach wird in dieser Branche gesucht

  • landhandel in der nähe
  • landhandel in meiner nähe
  • landhandel [Ihr Ort]
  • futtermittel [Ihr Ort]
  • getreideannahme [Ihr Ort]

Gesucht werden Namen, nicht Branchen

Nach „Landhandel” suchen im Monat rund 3.600 Menschen — die meisten davon wollen wissen, was das Wort bedeutet. Interessant sind die Zeilen darunter: einzelne Häuser mit mehreren hundert Suchanfragen im Monat, jedes für sich. Dazu rund 1.500 Suchen nach „Landhandel in der Nähe”.

Das heißt: Wer Sie sucht, kennt Sie meistens schon. Ein Berufskollege hat Sie genannt, der Fahrer hat vom Lagerhaus erzählt, der Vater hat immer bei Ihnen abgeliefert. Die Empfehlung hat also bereits stattgefunden — und was danach auf dem Schirm erscheint, ist der Teil, den Sie beeinflussen können.

Das wird auch der Grund sein, warum viele Häuser in dieser Branche keine ordentliche Seite haben: Es fühlt sich an, als bräuchte man sie nicht. Das stimmt, solange niemand nachschaut.

Was auf die Seite gehört

Wenn Sie eine Webseite für Ihren Landhandel erstellen lassen, geht es nicht um einen Onlineshop. Was Ihre Kunden wirklich nachschlagen, ist unspektakulär:

Annahmezeiten, besonders in der Ernte, und zwar die aktuellen. Standorte mit der Zufahrt für Lkw, nicht nur die Adresse aus dem Impressum. Ansprechpartner mit Durchwahl, weil niemand gern in einer Zentrale anruft. Was Sie handeln, in den Worten Ihrer Kunden statt in denen Ihrer Warenwirtschaft.

Und Stellenanzeigen. Fahrer, Lageristen und Disponenten finden Sie heute nicht mehr über das Wochenblatt, und ein PDF im Downloadbereich findet Google nicht.

Zahlen, die sich selbst aktualisieren

Hier steigt eine normale Agentur aus, weil an dieser Stelle aus der Webseite eine Webanwendung wird. Sie kann Daten aus Ihrem eigenen System zeigen: aktuelle Annahmezeiten, Notierungen, der Rheinpegel bei Kaub für die Frachtlage.

Für einen Agrarhandel in Mittelfranken habe ich genau so etwas gebaut — eine Anwendung, die den Pegel täglich abruft und daraus die Frachtaufschläge rechnet. Ob das auf Ihrer Webseite sinnvoll ist, hängt von Ihrem Geschäft ab und davon, was Sie öffentlich zeigen wollen. Dass es geht, steht nicht zur Debatte.

Woher ich das weiß

Seit Jahren entwickle ich die internen Anwendungen eines Agrarhandels in der Region: Hoflisten und Wiegescheine, Probenverwaltung, Disposition, Qualitätsdokumentation nach GMP+. Angebunden an das Warenwirtschaftssystem, nicht daneben gebaut.

Für Sie heißt das vor allem eines: Sie müssen mir nicht erklären, was ein Kontrakt ist, warum ein Wiegeschein zweimal gedruckt wird oder was bei der Annahme in der Ernte schiefgeht, wenn die Waage streikt.

Ich bin Entwickler, nicht nur Gestalter. Wenn eine Seite mehr können muss als Text und Bilder zeigen, hört es bei mir nicht auf.

Wenn es gar nicht um die Webseite geht

Vieles, was im Landhandel drückt, ist keine Webseiten-Frage. Daten, die an drei Stellen eingetippt werden. Listen in Excel neben dem Warenwirtschaftssystem. Auswertungen, die am Monatsende jemand von Hand zusammenstellt. Dokumentationspflichten, die schneller wachsen als die Software, mit der man sie erfüllen soll.

Dafür habe ich eine eigene Adresse: workflow-digital.com. Dort geht es um Webanwendungen für Ihre Abläufe — Software, die an Ihr Warenwirtschaftssystem andockt und die außer Ihren Leuten niemand zu sehen bekommt.

Wenn Sie nicht sicher sind, was von beidem Sie brauchen: Rufen Sie an. Das lässt sich in zehn Minuten klären, und manchmal lautet die Antwort, dass Sie gerade keines von beidem brauchen.

Was Ihre Landhandels-Seite können muss

  1. Annahmezeiten, die in der Ernte stimmen

    Die Zeiten vom letzten Jahr kosten Sie Anrufe und verärgerte Fahrer. Sie sagen Bescheid, ich ändere es — oder die Seite holt sich die Zeiten gleich selbst.

  2. Standorte mit Zufahrt, nicht nur mit Adresse

    Ein Lkw-Fahrer, der zum ersten Mal kommt, braucht die Einfahrt und nicht den Firmensitz aus dem Impressum.

  3. Ansprechpartner mit Durchwahl

    Niemand ruft gern in einer Zentrale an und lässt sich durchstellen. Wer weiß, wen er im Einkauf fragen muss, ruft an.

  4. Was Sie handeln, in den Worten Ihrer Kunden

    Nicht die Artikelgruppen aus der Warenwirtschaft, sondern das, was ein Landwirt eintippen würde.

  5. Stellenanzeigen, die gefunden werden

    Fahrer und Lageristen suchen Sie heute nicht mehr über das Wochenblatt. Eine eigene Seite pro Stelle wird bei Google gefunden, ein PDF nicht.

Unsere Kunden kennen uns seit dreißig Jahren. Wozu eine Webseite?

Eben deshalb. Wer Sie kennt, tippt Ihren Namen ein, statt im Ordner nach der Nummer zu suchen — und bei einem Landhandel passiert das vor allem dann, wenn es eilt. Findet er nichts oder eine Seite von 2014, ruft er den im Nachbarort an, dessen Annahmezeiten er sofort sehen konnte. Dazu kommt die nächste Generation: Der Hofnachfolger, der den Betrieb übernimmt, hat Ihre Telefonnummer nicht im Kopf. Der sucht.

Häufige Fragen

Was kostet es, eine Webseite für einen Landhandel erstellen zu lassen?
Sie bekommen vor Beginn einen festen Preis, keine Abrechnung nach Aufwand. Als Anhaltspunkt: Eine Seite mit Standorten, Sortiment, Ansprechpartnern und Kontakt startet bei 750 €. Kommen Daten aus Ihrem System dazu — Annahmezeiten, Notierungen, Frachtzuschläge —, hängt es davon ab, was Ihre Warenwirtschaft herausgibt. Das klären wir vor dem Angebot, nicht danach.
Können Sie Daten aus unserem Warenwirtschaftssystem anzeigen?
Oft ja. Ich entwickle seit Jahren Anwendungen, die direkt an einem Agrar-Warenwirtschaftssystem hängen — lesend wie schreibend. Ob es bei Ihnen geht, hängt vom System und von Ihrem Hoster ab. Das sehe ich mir an, bevor ich etwas verspreche. Wichtig dabei: Auf die Webseite gehört nur, was dorthin gehört. Preise für alle sichtbar oder nur nach Anmeldung ist eine geschäftliche Entscheidung, keine technische.
Müssen wir die Seite dann selbst pflegen?
Nein. Es gibt kein Programm, in das Sie sich einarbeiten müssen. Was sich selten ändert, ändere ich auf Zuruf. Was sich oft ändert — Annahmezeiten in der Ernte zum Beispiel —, baue ich so, dass es entweder aus Ihrem System kommt oder von jemandem bei Ihnen in zwei Minuten geändert werden kann.
Wir haben schon eine Seite von damals. Lohnt sich eine Überarbeitung?
Manchmal. Wenn die Struktur steht und nur Technik und Aussehen alt sind, ist eine Überarbeitung schneller und günstiger. Wenn die Seite auf einem System läuft, das seit Jahren keine Updates mehr bekommt, ist ein Neubau am Ende billiger als die Pflege. Das sage ich Ihnen im Erstgespräch, nicht erst im Angebot.
Sind Sie nicht eher der Software-Mensch?
Beides, und das ist hier der Punkt. Webseiten baue ich seit über zwanzig Jahren. Daneben entwickle ich die internen Anwendungen eines Agrarhandels. Wenn Ihr Anliegen gar keine Webseiten-Frage ist, sondern Daten, die dreimal eingetippt werden, sage ich Ihnen das — und dafür habe ich eine eigene Adresse.
Arbeiten Sie nur in Mittelfranken?
Im Umkreis komme ich zu Ihnen, das sind von Gunzenhausen aus etwa eineinhalb Stunden in jede Richtung. Darüber hinaus arbeite ich bundesweit; dann läuft die Abstimmung über Telefon und Bildschirm. An der Arbeit ändert das nichts, nur am ersten Termin.
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